Das Hochbeet Ursula im Herbst

Auch wenn es in der Natur nicht mehr nach Wachstum aussieht, können Sie im Hochbeet ohne Bedenken neu ansähen und pflanzen. Das warme Erdreich im Inneren, die wärmegedämmten Wandelemente rundherum und die schützende Verglasung von oben verlängert die Gartenzeit enorm. Diese Speicherwirkung funktioniert so effizient, dass man je nach Bedarf den Erntevorgang bis in den Dezember verlegen kann. Wichtig ist dabei vor allem, dass die Abdeckung, die das Hochbeet zum Frühbeet macht, während der Nacht geschlossen ist, damit der Boden im Hochbeet nicht ausfrieren kann.

Wichtig: Die Bewässerungsanlage des Hochbeetes muss vor dem Winter abgenommen werden.

Nach der Ernte im Herbst sollte die Erde im Hochbeet mittels eines Rechens oder einer Schaufel auf eine Seite überhoben werden und die mittlere Befüllungsschichte im Hochbeet nachgefüllt werden. Somit ist sichergestellt das das Hochbeet wieder bis obenhin befüllt ist, dass wieder neues biologisches Material für die Verrottung zur Verfügung steht – was wieder sehr wichtig für das Wachstum ist, und das die Bodennährstoffe die durch die Verrottung im Laufe des Jahres im Hochbeet entstanden sind gut durchmischt und von unten nach oben gebracht werden.
Wer das im Herbst nicht mehr machen will, der sollte sich zumindest genügend Biomaterial für das Frühjahr zur Seite schaffe.